Demokratie-Abend mit einem Impulsvortrag von Dr. Andrea Hoffend: Haben wir wirklich aus Weimar gelernt? Wehrhafte Demokratie in Zeiten autoritärer Versuchung
16. April, 19:00 - 21:30

Foto: 1.-Mai-Demonstration 1932 in Berlin (Sammlung Archiv für Kunst und Geschichte, Berlin/Anne-Frank Museum, Amsterdam)
„Bonn ist nicht Weimar“, so schallte es vier Jahrzehnte lang gebetsmühlenartig all jenen entgegen, die sich um den Fortbestand unserer Demokratie sorgten, und „Berlin ist nicht Weimar“ hieß es auch noch in den ersten zwei, drei Jahrzehnten danach. Heute jedoch, da um uns herum einstmals stabile Demokratien scharenweise der autoritären Versuchung erliegen, ist uns die althergebrachte Gewissheit zunehmend abhandengekommen.
Was hätten die Lehren aus Weimar sein können und müssen? Was haben wir wirklich aus Weimar gelernt? Haben wir überhaupt irgendetwas aus Weimar gelernt? Ausgehend vom vermeintlich so abschreckenden historischen Beispiel sucht die Zeithistorikerin und Politikwissenschaftlerin Dr. Andrea Hoffend (Lernort Kislau e. V.) gemeinsam mit den Teilnehmer:innen nach Antworten auf diese Fragen.
Der Demokratieabend wird von der Bürgerstiftung Karlsdorf-Neuthard e. V. und dem Lernort Kislau e. V. gemeinsam veranstaltet.
Beginn ist um 19 Uhr, Einlass um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



